CT-Koronarkalkmessung („Kalkscore“)

Mittels einer CT-Untersuchung können Verkalkungen der Herzkranzgefäße dargestellt werden. Diese Verkalkungen entstehen durch arteriosklerotische Veränderungen. Aufgrund des Ausmaßes der Verkalkungen lassen sich schon zu einem frühen Erkrankungsstadium individuell Aussagen über das mögliche Risiko zukünftiger Herzinfarkte und Schlaganfälle treffen. Aufgrund dieser Information kann rechtzeitig eine vorbeugende Therapie begonnen werden bevor eine definitive Organschädigung entsteht.

Die CT-Untersuchung kann bei geringem Zeitaufwand und bei sehr geringer Strahlenexposition ohne den Einsatz von Kontrastmittel durchgeführt werden.

Sinnvoll ist die Untersuchung insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren wie etwa Nikotinkonsum, Bluthochdruck, Hyperlipidämie (Fettstoffwechselstörung), Übergewicht oder einer familiären Belastung, bei denen dadurch ein mittleres Risiko für einen Herzinfarkt besteht (intermediäres KHK-Risiko: 10–20% Ereignisrisiko in den nächsten 10 Jahren gemäß Framingham).

Hinweis

Das Kalkscore-CT ist eine individuelle Gesundheitsleistung im Rahmen der Vorsorge (IGeL-Leistung) und wird nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet. Private Krankenversicherung übernehmen die Kosten häufig in voller Höhe.

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