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Brustkrebsvorsorge

MammographieBrustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen kann Brustkrebs frühzeitig entdeckt und meist noch schonend behandelt und geheilt werden.

Die zwei Säulen der Krebsvorsorge sind die Früherkennung durch Selbstuntersuchung und die einmal jährliche Krebsfrüherkennungs-Untersuchung durch den Frauenarzt.

RNZ-Mammographiezentrum

Als Kooperationspartner im Brustzentrum Nürnberg am St. Theresien-Krankenhaus bietet Ihnen das RNZ eine umfassende Betreuung im Rahmen der Vorsorge und Behandlung von Brustkrebs. Ärztinnen und Ärzte arbeiten hier eng zusammen, die auf die Erkennung und Behandlung von Brustkrebs spezialisiert sind. Unser qualifiziertes Fachpersonal begleitet und betreut Patientinnen während der gesamten Dauer der Diagnose und Behandlung.

Krebsfrüherkennung

Jeder Frau ab dem 20. Lebensjahr steht einmal im Jahr eine kostenlose Krebsfrüherkennungs-Untersuchung zu. Diese sollten Sie unbedingt wahrnehmen, da so nicht nur Knoten in der Brust, sondern auch Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs schon im Frühstadium entdeckt werden können. Frauen ab dem 30. Lebensjahr steht im Rahmen des Vorsorgeprogramms der gesetzlichen Krankenversicherung einmal jährlich eine kostenlose Untersuchung der Brust zu. Der Frauenarzt tastet die Brüste und die Achselhöhlen sorgfältig ab und achtet auch auf äußere Veränderungen.

Mammographie

Die Mammographie, die auch im RNZ durchgeführt wird, gilt derzeit als die beste Früherkennungsmethode von Brustkrebs. Mit Hilfe der Mammographie lassen sich bereits kleinste Veränderungen der Gewebestruktur aufspüren, lange bevor eine Verhärtung oder ein Knoten in der Brust ertastet wird.

Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren werden im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen. Untersuchungen im Rahmen dieses Screenings dürfen nur an speziell zertifizierten Standorten durchgeführt werden, z. B. in unserer zertifizierten Screening-Einheit im Brustzentrum Nürnberg, Mommsenstr. 22.

Selbstuntersuchung der Brust

Frauen sollten möglichst einmal monatlich selbst Ihre Brüste untersuchen. Der beste Zeitpunkt ist kurz nach der Regelblutung, da das Brustgewebe sich dann am besten abtasten lässt. Haben Sie keine Periodenblutung mehr, sollten Sie sich einen beliebigen, festen Tag im Monat auswählen.

Eine Anleitung zur Selbstuntersuchung finden Sie z.B. auf der Website "Frauenärzte im Netz".

Wenn Sie Ihre Brüste vor dem Spiegel betrachten und abtasten sollten Sie vor allem auf folgende Veränderungen achten:

  • Tastbare, selbst kleine Knoten im Brustgewebe
  • Entzündungen (z. B. Rötung, Schwellung)
  • Flüssigkeitsabsonderung aus einer oder beiden Brustwarzen
  • Vorwölbungen und Einziehungen an der Oberfläche der Brust

Falls Sie solche Veränderungen bemerken, sollten Sie Ihren Frauenarzt oder ein zertifiziertes Brustzentrum zur Abklärung aufsuchen. Häufig stellen sich die Veränderungen dann als harmlos heraus.

Weitere Untersuchungen

Zusätzliche Untersuchungen, kürzere Abstände von Untersuchungen und ein früherer Beginn der Früherkennungsuntersuchungen können bei erhöhtem Brustkrebsrisiko sinnvoll sein. Dies ist etwa bei Fällen von Brustkrebs in der nahen Verwandtschaft der Fall. Zu den weiterführenden, ergänzenden Untersuchungen zählen insbesondere die Ultraschalluntersuchung und die Kernspintomographie, die ebenfalls vom RNZ durchgeführt werden.

Falls Sie sich für Brustkrebsvorsorge und unser Brustzentrum interessieren, können Sie hier mit uns Kontakt aufnehmen.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationsveranstaltung zu diesem Thema am Donnerstag, 19. Mai 2011, 18 Uhr im St. Theresien-Krankenhaus in Nürnberg.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.